4. Von der Archäologie zum Nero d’ Avola

Am Morgen wird unser Auto in Syrakus zurückgebracht. Wir fahren in den Stadtteil Neapolis und parkieren bei der Kirche und den Katakomben von San Giovanni. Mit Glück finden wir eine Parklücke, danach beginnt jedoch das mühsame Einrichten von Easy Park für unseren Mietwagen. Der archäologische Park von Syrakus ist weitläufig. Das Grab des Archimedes ist zur Zeit leider nicht zugänglich. Doch andere Zeitzeugen aus dem Altertum sind ebenso geschichtsträchtig, so das Römische und das Griechische Theater oder die Statuen des geflügelten Ikarus, bei welchem das Geschlecht sowohl männlich als auch weiblich gewesen sein soll (echt queer!).








Wenn man das aus einem griechischen Torso herausgefräste Kreuz sieht, erinnert man sich an die Kulturzerstörungen durch die Taliban! Das Ohr des Dionysos ist eine weitere Sehenswürdigkeit. Die Statue des unehelichen Sohns von Zeus thront anmutig beim Eingang zur Höhle. Durch die Ohrmuschel kann man bis ins Mittelohr vordringen. Oberhalb des Griechischen Theaters findet man noch manche Grotten, welche als Grabkammern dienen.







Am späteren Nachmittag brechen wir nach Süden auf. Unser Auto wurde glücklicherweise nicht abgeschleppt. Die neu eingerichtete App von Easy Park scheint also zu funktionieren. Da wir den Wein Nero d’Avola auch in der Schweiz oft trinken, besuchen wir die ländliche Kleinstadt Avola am Meer. Übersieht man die mit Abfall überzogenen Strassen und die vielen Bauruinen, kann man durchaus auch schöne Winkel und feine Restaurants finden, welche mit Köstlichkeiten aus dem Meer nicht zurückhalten.









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