7. Das Castello di Donnafugata

16 km südwestlich von Ragusa steht die beeindruckende Schlossanlage Castello di Donnafugata, welche im 19. Jh. erbaut wurde. Hier ahnt man, in welchem Luxus die «Leoparden» von Sizilien lebten. Von den 122 Zimmern sind heute viele als Modemuseum zugänglich. Besonders eindrücklich sind etwa die Reifenröcke oder das Gewand des Komponisten Vincenzo Bellini. Zudem werden Räume für Bischöfe, Höflinge und Edelleute gezeigt. Eine ausgedehnte Parkanlage ergänzt den Besitz auch nach aussen. Hier stehen Brunnen, ein Kaffeehaus und exotische Pflanzen wie Palmen oder riesige Feigen mit ungewöhnlichen Blättern. Die Schlossanlage ist heute in öffentlichem Besitz, doch leider scheint es trotzdem schwierig, den Unterhalt der Gebäude sicherzustellen.













Nach rund 130 weiteren Kilometern nähern wir uns der Stadt Agrigento. Unser Google-Maps-Navi jagt uns noch über ein paar unnütze Hügel, bevor wir bei unserer Unterkunft in der Altstadt ankommen. Wir haben ein grossartiges Zimmer mit Blick auf den Park Valle dei Templi. Rigette vermutet, dieses könnte zumindest in der Wintersaison auch als «Liebesnest» (Puff) dienen. Sogar ein Klavier steht spielbereit im Appartement. Rigette und ich durchqueren zuerst einige steile und enge Gassen, bevor wir die flache Flaniermeile der Innenstadt entdecken. Im Restaurant Opera werden wir mit Riesenportionen von köstlichen Primi und Secondi Piatti dermassen eingedeckt, dass wir mit den Einheimischen schlicht nicht mithalten können. 










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